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Die Kreispolizeibehörde weist in einer Mitteilung an die Jäger im Kreis Coesfeld nochmals auf die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Erwerb von Munition für Langwaffen hin. Demzufolge wird ein Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen und der dafür bestimmten Munition nur bei Personen anerkannt, die Inhaber eines gültigen Jagdscheines im Sinne von § 15 Abs. 1 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes sind und die zu erwerbende Schusswaffe und Munition nach dem Bundesjagdgesetz in der zum Zeitpunkt des Erwerbs geltenden Fassung nicht verboten ist.

Dieses den Jägern nach dem Waffengesetz zugestandene Privileg besteht jedoch in Bezug auf den Erwerb und Besitz der für Langwaffen geeigneten Munition nur, solange der Jäger auch im Besitz eines gültigen Jagdscheines ist. Sollte der Jagdschein z. B. aus persönlichen Gründen durch den Jäger nicht rechtzeitig verlängert worden sein (vorübergehender Wegfall des Bedürfnisses), entfällt nicht nur dessen Erwerbsberechtigung für Langwaffenmunition sondern auch dessen Berechtigung zum Besitz dieser Munition. Damit befindet sich ein Jäger in der Regel nach Ablauf seines Jagdscheines im illegalen Munitionsbesitz, der nach § 52 Absatz 3 Nr. 2b WaffG strafbar ist.

Insofern ist gerade ein solcher Wegfall der Besitzberechtigung für die sich noch im Besitz des Jägers befindliche Langwaffenmunition als rechtlich problematisch einzustufen.

Die Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zum WaffG (WaffVwV) führen hierzu unter Punkt 13.5 an, dass sich Jäger zur Vermeidung von Rechtsunsicherheiten die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Langwaffenmunition in die Waffenbesitzkarte eintragen lassen sollen.

Vor diesem Hintergrund besteht Zukünftig auch die Möglichkeit die Eintragung einer entsprechenden Besitzerlaubnis auf der Waffenbesitzkarte unter „Amtliche Eintragung“ mit folgendem Wortlaut eintragen zu lassen:

„Der WBK-Inhaber ist auf Grund seines Bedürfnisses als Jäger zum Besitz von Langwaffenmunition berechtigt, die nach dem Bundesjagdgesetz in der jeweiligen Fassung nicht verboten ist.“

Die Gebühr für diese Amtshandlung beträgt nach Tarifstelle 30.5 der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGebO) derzeit 15,00 €. 

Stand: 27.03.2014