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„Es wird hart verhandelt“

Neues Jagdrecht: SPD-Abgeordnete Watermann-Krass signalisiert Waidgenossen im Kreis Coesfeld Verständnis

  • Über das neue Jagdrecht diskutierten: v. l. Werner Jostmeier (CDU), Markus Diekhoff (FDP), Annette Watermann-Krass (SPD), KJS-Vorsitzender Franz-Josef Schulze Thier und Sander Smit (Gast aus NL).

Bericht auf der Kreisseite der Westfaelischen Nachrichten am 31.03.2015 von Detlef Scherle über die Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft Coesfeld am 27.03.2015 in Fenkenings Hof in Nottuln-Appelhüsen


APPELHÜLSEN. „Wir lassen uns nicht ver-Remmel-n“: Ein Plakat erinnerte im
Schulze Frenkings Hof in Appelhülsen noch an die Großdemo in Düsseldorf
vom 18. März, an der auch 400 Jäger aus dem Kreis Coesfeld teilgenommen hatten.

Die Protest-Stimmung gegen die Pläne des grünen Umweltministers ist noch
nicht abgeflaut – das war jetzt beim Kreis-Jägertag deutlich zu spüren. Einen
schweren Stand hatte Annette Watermann-Krass, Landtagsabgeordnete der
SPD, die sich – weil die grüne Kollegin Josefine Paul aus terminlichen Gründen abgesagt hatte – bei einer Diskussionsrunde alleine der Jäger-Kritik stellen musste. Sie signalisierte an vielen Stellen Verständnis. „Es wird hart verhandelt“, versprach sie den Jägern, dass die Sozialdemokraten nicht alles, was der grüne Koalitionspartner vorhabe, mittragen wollen.

Anders als die Grünen seien die SPD-Leute „direkt gewählte Abgeordnete – wirhaben das Ohr am Volk“. Viele Punkte des neuen Jagdgesetzes wurden in derRunde noch einmal durchdekliniert, an der neben Watermann-Krass der hiesigeLandtagsabgeordnete Werner Jostmeier (CDU), Markus Diekhoff, Landesvorstandsmitglied der FDP, und Sander Smit, Jagdexperte aus den Niederlanden und Büroleiter der Europa-Abgeordneten Annie Schreijer-Pierijk, teilnahmen. „Das Gesetz diskriminiert viele Leistungen der Jäger“, betonte Franz-Josef Schulze Thier, Vorsitzender der Kreisjägerschaft unter dem Beifall der zahlreich erschienen Mitglieder.

Landrat Konrad Püning (CDU) wandte sich in seinem Grußwort gegen die Wiedereinführung der Jagdsteuer. „Das Land ist gefordert hier klar Farbe zu bekennen“, wies er die Pläne zurück, dass die Kreise selbst entscheiden sollen, ob sie die Steuer wieder erheben sollen. Eine Lanze für die Jagd brach Nottulns Bürgermeister Peter Amadeus Schneider (SPD). Diese sei „grundsätzlicher Bestandteil der Kultur und der kulturellen Errungenschaften unserer Gesellschaft“, hob er hervor und mahnte im Jagdrechtsstreit einen für beide Seiten tragbaren Kompromiss an: „Man muss ausführlich miteinander reden.“

Geredet wurde reichlich bei der mehr als dreistündigen Versammlung: „Wir
brauchen kein neues ökologisches Jagdgesetz“, ging der FDP-Vertreter auf Konfrontationskurs, während die SPD-Frau auf einige schon erreichte Veränderungen verwies und bat, „genau ins Gesetz zu schauen“. So könne
beispielsweise in Naturschutzgebieten eine Ausnahmegenehmigung
bei der Unteren Landschaftsbehörde beantragt werden, um Füchse doch im Bau bejagen zu dürfen. Diese Regelung, die aber viel zu bürokratisch sei, gebe es auch in den Niederlanden, berichtete Sander Smit. Sie habe dazu geführt,
dass die Bestände seltener Wiesenbrüter in seiner Heimat weiter zurückgegangen seien.

Die Trophäen, die aus dem Kreis Coesfeld zur Landesauswahlschau gehen sollen, präsentierte stellvertretender Kreisjagdberater Werner Gorschlüter.

Ehrung verdienter Mitglieder: v. l. Claus Zobel/Ascheberg (LJVSilber), Dr. Karl Alberty/Coesfeld (DJV-Bronze), Ehrenvorsitzender Dr. Hermann Schulze Messing/Senden (65 Jahre Mitgliedschaft im LJV), KJS-Vorsitzender Franz Josef Schulze Thier/Billerbeck, Waltraud Jürgenliemk (ehemalige Obfrau Frauen), Harry Czipull (ehemaliger Obmann für Öffentlichkeitsarbeit) und Heinrich Pennekamp/
Olfen (LJV-Rüdemannplakette in Silber).

Die Treuenadel für 65-jährige Mitgliedschaft überreichte Franz-Josef Schulze Thier, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, an den Ehrenvorsitzenden Dr. Hermann Schulze Messing (Senden). Über das Verdienstabzeichen des DJV in Bronze konnte sich Dr. Karl Alberty freuen. Die Verdienstnadel des LJV in Silber erhielt Claus Zobel. Heinrich Pennekamp wurde die Rüdemannplakette in Silber des LJV zuerkannt. Darüber hinaus würdigte Schulze Thier die Verdienste der früheren Obleute Waltraud Jürgenliemk (Frauen) und Harry Czipull (Öffentlichkeitsarbeit) mit Uhren als Geschenke. Nicht anwesend waren Maximilian Höcke (DJV, Bronze), Walter Beckmann (LJV, Silber), Bernhard Pällmann (DJV, Silber) und Theodor Beckendorf (DJV, Silber).