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Lernen und Erleben in der Natur

Bericht in den Westfälischen Nachrichten von Dietrich Harhues

Sachkundeunterricht im Lernort Natur: Bei den Waldjugendspielen in Ascheberg stillen die Viertklässler ihren Wissensdurst und Bewegungsdrang. Zum siebten Mal stellte der Hegering den Parcours auf die Beine.

Bewegungsdrang und Wissensdurst – beides wird bei den Waldjugendspielen gestillt. Immerhin, rund vier Kilometer misst der Parcours, der mit 17 Aufgaben gespickt ist. So ziemlich in der Mitte der Distanz liegt der Gutshof Schulze Hobbeling. Dort sagt Egon Weber auch dem Hunger nach schmackhaften Kalorien den Kampf an. Der Fleischer und Jäger aus Davensberg wendet Grillwürstchen, die zu Dutzenden auf den Rost kommen. Zubereitet hat der Fleischer als Mitglied des Hegerings Ascheberg die Stärkung aus Wild- und Rindfleisch selbst.

Ein Beispiel für den ehrenamtlichen Einsatz vieler Hegerings-Mitglieder, die zum siebten Mal die Waldjugendspiele auf die Beine stellten. Initiatorin Carmen Irmen, zertifizierte Waldpädagogin, freut sich über die rege Beteiligung am Donnerstagvormittag. Zwei vierte Klassen aus Rinkerode sowie drei vierte Klassen aus Ascheberg und Jahrgangskameraden aus Davensberg sind mit von der Partie.

Für knapp 130 Kinder startete der Sachkundeunterricht wie immer am Burgturm, der auch den Ziel-punkt bildete. Lernen mit Herz, Hand und Verstand lautet das Motto der Waldjugendspiele. Wissensfragen, Fühl- und Tast-Fragen und praktische Aufgaben standen auf den Laufzetteln.

Die Grundschüler gerieten nicht in den Schongang. „Die Kinder können alle Fragen gut beantworten, aber sie kriegen nichts geschenkt“, formuliert Irmen das Motto des Unterrichts im grünen Klassenzimmer.

Waren die Aufgaben also schwer oder leicht? „Mittel“, so die Antwort von Theo aus der Ascheberger 4 b. Den Vormittag im Schoße von Mutter Natur findet der Sprössling jedenfalls gut. „Besser als normaler Unterricht“, fällt sein Urteil aus.

Die rollende Waldschule bringt die Tierwelt näher, dass die Natur aber auch Eigentum von Waldbesitzern und Wirtschaftsraum ist, erklärten Förster Wolf Meyer und Forst-Student Alexander Tschich.

Die fünf Waldgebote, die die Schüler ans Herz gelegt bekamen, sollen sie künftig befolgen: Kein Lärm, kein Feuer, Respekt vor Pflanzen und Tiere nicht jagen, berühren oder füttern.

Wenn diese Maximen gelten, eignet sich der Wald nicht nur als Lern, sondern auch als Spielort – besonders sinnvoll in der heutigen Gameboy-Generation, betont Carmen Irmen.