Startseite | Sitemap | Kontakt | Impressum | Datenschutz

News aktuell
News Archiv
Hubertusmesse & Schleppjagd
Landeswettbewerb Jagdhorn
Jungjäger 2018
Kinopremiere
Brauchbarkeitsprüfungen 2018
Wem gehört die Natur?
Hegebeauftragter
Tierfundkataster
Schwarzwildbejagung
Fellwechsel
Schalldämpfer erlaubt
Schonzeitaufhebung
Termine 2018
Laudate Naturam
Drückjagd Nordkirchen
Bläserhutabzeichen
50 Jahre aktive Bläser
Jungjägerfreisprechung
Bläserhutabzeichen
Waffenrecht
Mitgliederversammlung 2017
Wolf in NRW bestätigt
Allgemeinverfügung Ringeltauben
Pflanzaktion in Dülmen
Eulenhege in Dülmen erfolgreich
Rede H.-J. Thies im Landtag
NRW-Landtag berät LJG
Landtag NRW
Hegebeauftragte
Geflügelpest
Bundesjagdgesetz in Kraft
Kulinarische Reise
Spende für Lichtblicke
Selbstladebüchsen erlaubt
Tradition trifft Moderne
Seehofer-Torpedo
Koalition einigt sich
Jungjäger 2016
Bleifrei!
Obstbaumprogramm
Bundeslandwirtschaftsminister hält Wort
Konzert: Tradition trifft Moderne
Der Wolf ist gekommen ...
Klarstellung gefordert
DJV: Waffenurteil
LJV: Waffenurteil
Blaser-Cup in Coesfeld
Waffenurteil
Vierbeiner anleinen
Mitgliederversammlung 2016
Schonzeitaufhebung
Kiebitzförderung 2016
Bundesjagdgesetz-Reform
Jägerprüfung 2016
Wildwarnreflektoren
Verwilderte Katzen
EU-Waffenrecht
Volksinitiative startet
Grünschatz
Feldahorn gepflanzt
Bio-Unterricht
Demo-Unterstützung
Waldjugendspiele Ascheberg
Kreismeisterschaft 2015
Armutszeugnis
Fr.-J. Schulze-Thier wird 60
NRW-Jagdgesetz beschlossen
Offener Brief
Es wird hart verhandelt
WN: Kommentar
Toternste Lachnummer
Geht's noch Herr Miller
Coesfelder Jäger in Düsseldorf
Großdemo Düsseldorf
Schonzeitaufhebung
Willkommen Wolf reicht nicht
Kriminalstatistik
Großdemonstration
Baum des Jahres: Traubeneiche
Protest in Schwerte
Massenhafter Protest
Warnfarbe ORANGE
Expertenanhörung
107 Seiten gegen Jagdgesetz
Jägerprotest in Billerbeck
Jäger lassen sich nicht verremmeln
DJV-Position Wildkameras
Absurd: Lasst Bambi seine Mutter
Remmel kann und will nicht
Protest erreicht Kraft
Riss in der Regierung
Repektloser Gesetzentwurf
Kein Jäger will leidende Tiere!
Verarmte Reviere - frustrierte Jäger
KJS-Mitgliederversammlung 2014
Munitionserwerb für Langwaffen
Landesbläserwettbewerb NRW 2012
Katzenurteil
Kreismeisterschaft 2017
Infothek
Kreisjägerschaft
Hegeringe
Naturschutz
Rollende Waldschule
Jägerausbildung
Jägerinnen
Jagdgebrauchshundewesen
Jagdhornbläsercorps
Jagdliches Brauchtum
Schießstand
Jagdzeiten in NRW
Jagdbehörden
Wildrezepte
Service
Suche


Das Tierfund-Kataster – Jeder kann mit dem Smartphone zum Artenschutz beitragen

Alle zweieinhalb Minuten ereignet sich statistisch gesehen in Deutschland ein Wildunfall. Jährlich verletzen sich dabei bis zu 3.000 Verkehrsteilnehmer. Aber nicht nur der Mensch ist in diesem Fall Opfer, sondern auch das Tier. Insgesamt ermittelt der Deutsche Jagdverband jährlich zwischen 200.000 und 250.000 Kollisionen mit Hirsch, Schwein oder Reh. Dabei können für seltene Arten, wie Wildkatze oder Fischotter, Wildunfälle sogar bestandsbedrohend sein. Die gestiegenen Zahlen dieser Unfälle haben mehrere Ursachen. Das Verkehrsaufkommen wird immer größer und gleichzeitig verkleinern sich die Lebensräume vieler Tiere aufgrund von Straßen- oder Siedlungsbau. Um künftig mehr Wildunfälle durch Maßnahmen der Verkehrsplanung (Verkehrsschutzzäune, Querungshilfen und Geschwindigkeitsbegrenzungen) zu vermeiden, hat der Deutsche Jagdverband e. V. das Tierfund-Kataster ins Leben gerufen.

Mit der kostenfreien App „Tierfund-Kataster“ TFK (für Android und iPhone) kann jeder jederzeit mobil Daten in das Kataster eingeben. So werden Unfallort, Datum oder Wildart direkt allen anderen Nutzern verfügbar gemacht. Lästige Notizen und umständliches Recherchieren entfallen: Die App erkennt automatisch den Standort des Nutzers und fragt die relevanten Daten ab. Zur besseren Bestimmung kann ein Foto hochgeladen werden. Eine Zwischenspeicherung der Daten ist auch ohne Internet möglich.

Ziel ist es, die tatsächlichen Unfallschwerpunkte im ersten Schritt zu entdecken und im zweiten Schritt zu entschärfen. Das erspart unseren Wildtieren ungezähltes Leid. Zudem werden Sach- und Personenschäden reduziert. Im Fall von Seuchenaufkommen z. B. der Afrikanischen Schweinepest ASP wäre ein schnelles Eingreifen Dank des Tierfund-Katasters für alle von Vorteil. Ausführliche Infos erhalten Sie im Internet auf www.tierfund-kataster.de

Bitte denken Sie daran, dass über das Jahr verteilt im April und Mai sowie Oktober und November die meisten Zusammenstöße mit Wild passieren. Deshalb gilt: Verringern Sie insbesondere auf Landstraßen, die entlang unübersichtlicher Wald- oder Feldkanten verlaufen oder direkt durch den Wald führen, nachts und in der Dämmerung Ihre Geschwindigkeit.  Taucht Wild am Straßenrand auf, blenden Sie ab und hupen möglichst. Halten Sie Ihr Lenkrad fest und machen Sie eine Vollbremsung. Ein kontrollierter Zusammenstoß ist besser als ein unkontrolliertes Ausweichmanöver. Und wenn es trotzdem passiert, sichern Sie die Unfallstelle ab und benachrichtigen Sie die Polizei, auch wenn das Tier vermeintlich unverletzt geflüchtet ist.