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Rettung des Niederwilds

Jäger und Landwirte beraten gemeinsam über Hegekonzepte zum Schutz von Hase, Fasan & Co.

Die Niederwildbestände von Hase und Fasan, ganz besonders aber auch vom Rebhuhn konnten sich trotz vieler Anstrengungen auch im letzten Jahr nicht erholen. Manch ein Kind aus Lüdinghausen hat noch nie ein Rebhuhn in freier Natur gesehen.

Jäger und Landwirte wollen nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern mit den zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, dem Niederwild unter die Läufe, bzw. unter die Schwingen zu greifen. Hierzu zählen die Anlage und Pflege von Biotopen, die über das ganze Jahr dem Wild Nahrung, Schutz und Raum zur Aufzucht der Jungen bieten. Wann und wie die Hegemaßnahmen durchzuführen sind, gehört zum Grundwissen der Jäger. Die notwendigen Flächen müssen allerdings die Landwirte zur Verfügung stellen.

Am Dienstag, dem 26.3.2019 trafen sich im Burghof Richter in Lüdinghausen auf Einladung des Hegerings Lüdinghausen-Seppenrade e. V. Mitglieder des landwirtschaftlichen Ortsverbandes Seppenrade und des Ortsverbandes Lüdinghausen sowie die Revierpächter, um sich über Agrarumweltmaßnahmen im Einklang mit der Jagd zum Schutz unseres Niederwildes zu informieren und über geeignete Hegekonzepte zu beraten. Rund 60 Landwirte und Jäger zeigten reges Interesse am Vortrag und in der anschließenden Diskussion.

Dem Hegering war es gelungen den Biodiversitätenberater der Landwirtschaftskammer NRW, zuständig für den Bereich Coesfeld; Herrn Hans Tolksdorf für einen Vortrag zu gewinnen. Herr Tolksdorf berät Landwirte, Pächter und Verpächter kompetent über öffentliche Fördermaßnahmen und das Vorgehen bei der Ausgestaltung von Greening-Maßnahmen sowie zum Abschluss von Verträgen aus dem Bereich der Agrarumweltmaßnahmen.

In dem Vortrag wurden Agrarumweltmaßnahmen wie Blüh- und Schonstreifen sowie Uferrandstreifen erläutert. Aber auch Maßnahmen wie die Ackerbrache wurden diskutiert. Auch kleinere Maßnahmen wie Schwalbenpfützen, Wegraine und Insektenhotels hatten ihren Platz.

Neben dem Niederwildschutz wurde auch Maßnahmen für Kiebitz und die Feldlerche dargestellt.

Herr Tolksdorf steht als Berater der Landwirtschaftskammer allen Landwirten rund um Lüdinghausen als Partner bei der Umsetzung von Agrarumweltmaßnahmen zur Seite. Auf Wunsch kommt der Berater zum Landwirt. Herr Tolksdorf ermittelt gemeinsam mit diesem  mögliche Maßnahmen. Eine Zusammenstellung der jeweiligen Flächen hat er im Gepäck. Es wird ermittelt, welche Tierarten in dem jeweiligen Gebiet vorhanden sind und welche Maßnahmen Sinn machen. Die Beratung ist unverbindlich.

Wer sich im Vorfeld informieren möchte, kann dies im Internet unter www.biodiversitaet-nrw.de . Eine Kontaktaufnahme zu Herrn Tolksdorf ist möglich unter hans.Tolksdorf@lwk.nrw.de oder unter der Telefonnummer 02541-910-234.

Christiane Nöcker
Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjägerschaft Coesfeld